Sie sind nicht angemeldet.

Kontrollzentrum
HTFO auf Facebook
Hallo :-:
Das Haustierforum ist nun auch auf Facebook vertreten.
Hier darf gern 'geliked' und 'geteilt' werden!


eine erprobte Technik es ist wirklich vollbracht!


Neue Benutzer

mamaobinna (10. November 2017, 19:05)

leoniehartmann (12. Oktober 2017, 14:53)

christoph gerber (8. Oktober 2017, 19:44)

Mellody (2. September 2017, 18:02)

sonnenschein (31. August 2017, 01:02)

forenlist
forenlist.de Deine moderierte Forenliste

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Haustierforum Online. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 16. Juni 2005, 20:20

Entdrüsen von Stinktieren und ähnlicher Unfug = Tierquälerei

Hallo an alle,
in einem anderen thread kam ja das Thema Stinktiere auf sowie die Frage, ob man sie entdrüsen kann/soll/darf usw.

Solche Dinge - genauso wie das "entkrallen" von Katzen und das Kupieren von Hunden (beides in Deutschland verboten) - verleiten mich immer wieder dazu zu fragen, ob es eigentlich noch geht!
Was soll so ein Unfug, der einfach nur Tierquälerei ist?????

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Tiere "einen Unterschied" merken oder nicht! Das einzige, was hierbei mal wieder "zählt", ist die Bequemlichkeit der Menschen: ein Stinktier als Haustier, wunderbar, nur stinken darf es nicht; eine Katze, ganz toll, nur kratzen darf sie nicht usw.

Die menschliche Ignoranz und Dummheit scheint auch mir mittlerweile unbegrenzt. Wird demnächst noch der Hund "erfunden" mit dem man nicht mehr Gassi- gehen muß?
Warum meint der Mensch eigentlich ständig, er müßte Tiere "verbiegen", ihrer natürlichen Waffen berauben usw., damit die Tiere seinen Wünschen entsprechen???

Und dieser Einwand, Stinktiere zu entdrüsen sei in Deutschland verboten, aber es ist nicht verboten, entdrüste Tiere einzuführen. Also das ist doch blanker Hohn, genauso wie die Sache mit dem Kupieren: wieviele fahren also mal nach ich-weiß- nicht- wo, lassen ihre Hunde dort kupieren und können ungestraft wieder hier "einreisen"??!!!!

Geht´s noch???????

Grüße
Grüße aus dem Hörnchenhauptquartier
Sylvia, Paule und Körnchen
:xmas07:

h0rNy

Schüler

Beiträge: 128

Wohnort: Wien

Beruf: Schüler

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 16. Juni 2005, 22:16

auch wenn du mich anch dem thread ind er luft zerreissen wirst...ganz deiner meinung bin ich nicht

bei den katzen sag ich: krallen weg = tierquälerei...

aber falls es so ist, das das stinktier keinen unterschied bemerkt wenn es keine stinkdrüsen mehr hat, er keine schmerzen hat, usw. seh ich da echt keine tierquälerei..

man kann über das thema "tiere zurechtbiegen" streiten, ich sag auch net das ich es befürworte, aber wenn ein tier in keinster Weise beinträchtigt es und es einen vorteil für den menschen bringt --> warum nicht ?

wenn es wirklich schmerzen hat wenn es keine stinkdrüsen mehr hat halte ich es für tierquälerei....

wer weiss...keiner kann in diese tiere reinschauen....vlt ist es für sie wie eine kastration...und sie merken es gar net (was ichd amit net behaupten möchte)

my 2 cents

h0rNy
--==Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren==--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »h0rNy« (16. Juni 2005, 22:18)


3

Freitag, 17. Juni 2005, 14:55

Hallo Horny,
Ich denke zwar nicht dass das Tier Schmerzen hat, aber es ist immerhin in DE verboten, und desxwegen glaub ich schon dass es Tierquälerei ist. Du würdest dem Tier so ja aseine natürliche "Verteidsigungswaffe" wegnehmen (auch wenn das Tier die nicht braucht, ist es doch so als würde man dir die Hände abschneiden, sodass du dich nicht Verteidigen kannst) Ich hab mal eine Email bekommen, bei der ein Stinktierexperte" mir erklärte, dass es weder verboten noch Tierquälerei sei. Zuerst glaubte ich das auch, aber jetzt seh ich das ganz anders.

BlueSkorpi

Frettchenbekloppt

Beiträge: 590

Wohnort: Kirchheim am Neckar

Beruf: Tierheilpraktikerin

  • Nachricht senden

4

Freitag, 17. Juni 2005, 16:10

Hi

Das Tier hat einen super drastischen Nachteil durch das entdrüsen. Es wird seiner natürlichen Art zu kommunizieren beraubt und hat so keinerlei Möglichkeit seinen Artgenossen oder auch Feinden zu zeigen wie es ihm geht oder ob ein Spiel z.B. zu weit geht. Das alleine reicht für mich schon zu 100% aus es nicht zu machen !!!!!

Und noch was zu den Hunden. Soweit ich weiß gibt es viele Hundevereine die bei speziellen Rassen nur noch Tiere in den "Ring" lassen die nicht kupiert sind weil es eben in DE verboten ist. Demnach bringt es nur noch den fanatischen Rasseliebhabern was ins Ausland zu fahren für diesen Schei.ß. Manchmal lernen die Menschen doch aus ihren Fehlern wenn auch meißt zu langsam und zu spät :mauer:

LG
Inka


Grüße von Inka, Dani und den Hunden Fiyero und Likka

5

Freitag, 17. Juni 2005, 18:58

Hallo,
also für mich sind solche Dinge wie Entdrüsen usw. Tierquälerei, da sie auf Kosten der Tiere stattfinden und diese Tiere ihrer Natürlichkeit berauben.
Ich meine, warum muß Mensch sich überhaupt ein Stinktier als Haustier aussuchen? Und wenn er es tut, dann muß er auch die Stinkdrüsen "ertragen", denn sonst biegt er sich -meiner Meinung nach- ein Tier zurecht.

Verschweigen will ich nicht, daß es auch immer wieder Leute gibt, die Kastrationen bei Katzen ablehnen, da sie glauben, es sollte alles "seinen natürlichen Gang" gehen. Allerdings bedeutet dann dieser "natürliche Gang" meistens ständige Schwangerschaften und unzähzlige Katzenkinder: das ist aber in meinen Augen Tierquälerei.

Ich bin gespannt, was noch an Meinungen vertreten wird.

@Lucas: ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Dinge in Deutschland verboten sind, weil "Deutschland" sie für Tierquälerei hält; ich kann mir gut vorstellen, daß da auch ganz andere Gründe hinterstecken. Für sooo tierfreundlich halte ich Deutschland nämlich auch nicht.
Aber vielleicht kann da ja noch jemand was zu schreiben, der sich auskennt, z.B. auch mit den entsprechenden Gesetzen.

Viele Grüße
Grüße aus dem Hörnchenhauptquartier
Sylvia, Paule und Körnchen
:xmas07:

6

Freitag, 17. Juni 2005, 20:43

Da könntest du natürliuch wieder rehcthaben Tinkerbell, aber verboten sind sie auf jeden fall, das weiß ich ;)

7

Samstag, 18. Juni 2005, 12:34

Hallo,

habe heute ein Buch bekommen, da steht u.a. auch was über Stinktiere als Haustiere drin.
Sie sollen sehr anhänglich, verschmusst und lieb sein.
Ihre Besitzer sollen eigentlich sicher vor den Stinkattacken sein.
Die Attacke läuft etwas so ab: das Tier legt sich auf den Rücken und spritzt eine gelbliche, stinkende Flüssigkeit aus den Afterdrüsen.
Bis zu 4 m treffen sie Punktgenau, was beim getroffenen zu vorrügbergehender Blindheit führen kann.
Aber es steht in dem Buch auch, daß es in Deutschland verboten ist,
die Drüsen ohne med. Notwendigkeit zu entfernen.

8

Sonntag, 17. Juli 2005, 13:31

-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tiger« (11. Januar 2006, 10:50)


TheDarkSmiling

Fortgeschrittener

Beiträge: 438

Wohnort: Hannover

Beruf: Studentin-Tiermedizin

  • Nachricht senden

9

Sonntag, 17. Juli 2005, 17:17

RE: Entdrüsen von Stinktieren und ähnlicher Unfug = Tierquälerei

Hi Tiger, stimme dir voll und ganz zu!

10

Sonntag, 17. Juli 2005, 19:54

Hallo Tiger,
ich kann dir auch nur zustimmen. Ich weiß auch nicht, wohin dieser derzeitige Trend mit den Wildtieren führen soll - außer in noch mehr Tierelend -, schlimm ist ja vor allem, daß es immer gewissenlose Schurken gibt, die den "Markt" befriedigen.
Viele Grüße
Grüße aus dem Hörnchenhauptquartier
Sylvia, Paule und Körnchen
:xmas07:

Trini228

unregistriert

11

Sonntag, 17. Juli 2005, 20:35

Sind Streifenhörnchen keine Wildtiere? Sind sie wirklich Haustiere?

?( ?( ?(

Trini

Franzi

Fortgeschrittener

Beiträge: 450

Wohnort: Sinsheim

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 17. Juli 2005, 20:53

@Trini: Genau das hab ich mir auch gedacht als ich das geledsen hab!
Eigentlich sind es ja Wildtiere aber man hält sie halt auch als Haustiere. Ich hätte sie zu den Wildtieren gezählt aber, naja....is ganz schön schwierig!
Franzi
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten.
Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

13

Sonntag, 17. Juli 2005, 21:09

-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tiger« (11. Januar 2006, 10:50)


14

Sonntag, 17. Juli 2005, 22:25

Hallo an alle,
ihr habt völlig Recht, auch Streifenhörnchen zählen noch zu den Wildtieren.

Das wirft natürlich gleich die nächsten Fragen auf, mit denen ich mich auch schon länger beschäftige:

1.Ist es wirklich in Ordnung, wenn ich ein Streifenhörnchen als Mitbewohner habe und kann ich seinen Bedürfnissen gerecht werden?

2.Waren nicht alle Tiere mal "Wildtiere", also auch Meerschweinchen, bevor sie zu Haustieren "gemacht" wurden?

3.Wo ist eine Grenze zu ziehen, so nach dem Motto "Streifenhörnchen/Chinchillas sind ja noch ok, aber bei Präriehunden und Stinktieren hört es auf"?

4.Werden diese Tiere wirklich mal zu "Haustieren" umgemodelt und etabliert wie Kaninchen und Ratten?

5.Welchen Beitrag leisten zu dieser Entwicklung Fachmagazine wie die "Rodentia", aber auch Sendungen wie "Hundkatzemaus"?

Eigentlich könnte ich diese Liste beliebig fortsetzen!

Bin auf eure Meinungen gespannt; ich muß zugeben, eine wirklich gute Antwort habe ich auf viele Fragen auch nicht.
Viele Grüße
Grüße aus dem Hörnchenhauptquartier
Sylvia, Paule und Körnchen
:xmas07:

15

Sonntag, 17. Juli 2005, 23:00

-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tiger« (11. Januar 2006, 10:50)


Trini228

unregistriert

16

Sonntag, 17. Juli 2005, 23:21

Hallo!
Ich meinte mit meiner Frage nur, dass bevor ich Leute verurteile, die sich Wildtiere zulegen, muss ich mir selber im Klaren sein, ob ich nicht auch ein Wildtier halte, was ja mit den Hörnchen der Fall ist.
Bevor ich hier ins Forum kam wusste ich wirklich nicht, dass Leute sich Streifenhörnchen oder auch Eichhörnchen als Haustier halten, denn der Gedanke ist mir nie gekommen, diese Tiere von den Bäumen ins Wohnzimmer zu holen.

Weiter muss man auch sagen, dass habe ich durch mein Studium gelernt, dass das Kopieren von Ohren und Schwänzen bei Hunden FAST schon notigwendig ist, da die Rassen sonst aussterben würden, denn niemand (der Wert auf die Zucht legt) legt sich einen Boxer mit langem Schwanz zu (z.B.). Gäbe es nicht immernoch die Leute, die das (illegal) tun, würde bald niemand diese Rasse mehr züchten. (Ich gehöre zu denen, die z.B. Boxer mit Schwanz viel süßer finden als ohne und sehe im Kopieren auch keinen Sinn, aber mal ganz objektiv betrachtet).
Ich denke so ist es auch mit anderen Rassemerkmalen, zum Beispiel viel zu kurze Schnauzen bei den Möpsen, die das Atmen erschweren.
Das ist auf der einen Seite Qäulerei für das Individuum.
Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass der Hund (Wolf) seit mehr als 20.000 Jahren domestiziert ist und die Rassen durch eine jahrhundertlange Kombination verschiedener Merkmale "erzeugt" wurden.
Von daher kann man sagen: der Hund ist ein Haustier! Er hat nur noch wenig (manche Rassen mehr- andere weniger) vom Wolf OFFENSICHTLICH in sich/an sich.
Weiter sind auch unsere Schweine reine Haustiere, denn mehr als die Nase und vielleicht noch den Kringelschwanz haben sie mit den wilden Verwandten OFFENSICHTLICH nicht mehr gemein.
Ich sage bewusst OFFENSICHTLICH, denn auf den ersten Blick sieht man ja auch nicht, dass eine verwöhnte Hauskatze sehr viel mit dem wilden Tiger gemein hat, außer die Zugehörigkeit in die selbe Artengruppe. Um das zu erkennen muss man die Tiere schon genau studieren, also gehe ich mal nur von den wirklich herausragenden Merkmalen aus.

So, worauf ich nun hinaus will:
Jedes Haustier war mal ein Wildtier.
Es KANN sein, dass in ein paar Jahrzenten Streifenhörnchen so gezüchtet werden, dass sie vielleicht (alles nur hypothetisch) nicht mehr viel von den Ansprüchen ihrer wilden Verwandten teilen und mit der Voliere im Wohnzimmer mehr als zufrieden sind anstatt dass sie auf nem Baum rumtollen wollen- das wäre dann Domestikation!
Es KANN auch sein, dass gerade da beim Stinktier die Domestikation anfängt, indem man ihm die Stinkdrüsen entfernt,- DENN: dem Wolf wurde das Fell entfernt, die Ohren, die Schnauze, die Größe...etc. Der Wolf wurde sich als Haustier "hingebogen wie man ihn wollte".

Ich denke, hätte man vor 100 Jahren oder so jemandem gesagt, dass man ein Streifenhörnchen hält, hätte der genauso reagiert wie ihr bei der Sache mit den Drüsen: Das macht man einfach nicht!!!

Aber @ Tinkerbell: wenn du dir wirklich die Frage stellst, ob du deinem Tier zu Hause gerecht wirst, ist die Antwort auf den ersten Blick immer eindeutig NEIN. Denn ich kann niemals die Vielfalt und Perfektion der Natur bieten. Aber auf den zweiten Blick, trifft das nur für Wildtiere zu!
Dem Hund werde ich zu Hause sehr gut gerecht, denn er ist darauf gezüchtet (natürlich auch wieder je nach Art) im Haus zu leben und sich dem anzupassen.
Dass ich dem Streifenhörnchen (ich nehme es nur als Beispiel, denkt jetzt nicht ich verurteile euch, weil ihr ein Hörnchen haltet) zu Hause gerecht werde, denke ich nicht, denn es ist NOCH ein Wildtier.

Also kommt es wohl immer auf den Blickwinkel an, wie man eine Sache betrachtet.

Zum Schluss lässt sich noch zu Tinkerbells 3. Frage

Zitat

3.Wo ist eine Grenze zu ziehen, so nach dem Motto "Streifenhörnchen/Chinchillas sind ja noch ok, aber bei Präriehunden und Stinktieren hört es auf"?
sagen, dass sich wahrscheinlich nicht alle Tiere domestizieren LASSEN, bestes Beispiel ist unsere "Haus"Katze, die ihren eigenen Kopf hat und wohl auch immer behalten wird.

Da könnte man noch ewig so weiter machen und sich z.B. auch über die Notwenigkeit von Zoos auslassen (außenvorgelassen, dass sie fast ausgestorbene Arten "zurück"züchten), die hier zu Lande Pinguine bei 20°C zur Schau setllen usw.. Nur ob das sinnvoll ist?!

Ich wünsche euch eine gute Nacht,
eure Trini

17

Montag, 18. Juli 2005, 08:29

-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tiger« (11. Januar 2006, 10:51)


Trini228

unregistriert

18

Montag, 18. Juli 2005, 09:23

@ Tiger:
Verdreh meine Aussagen nicht indem du sie aus dem Zusammenhang reißt, Danke!

Trini

webby78

unregistriert

19

Montag, 25. Juli 2005, 14:28

Zitat

Original von Tiger
@Trini
Wer wert auf Zucht legt, wird sich mit Sicherheit keinen kupierten Boxer zulegen. Die dürfen nämlich nicht auf Austellungen.
Und es gibt genug Leute, die sich unkupierte Boxer zulegen, da kenne ich einige.


Das liegt aber auch nur daran, das das mittlerweile in Deutschland verboten ist, vor ein paar Jahre war es undenkbar, das ein Boxer oder Rotti MIT Schwanz auf ner Ausstellung was gewonnen hätte, geschweige denn zugelassen worden wäre. Mein Opa hat nämlich Jahrelang Rotti's gezüchtet.

Zitat

Der Wolf wurde nicht hingeschnitten, er wurde hingezüchtet. Etwas, was ich abschneide vererbt sich ja trotzdem weiter. Deshalb hat das nichts mit Domestikation zu tun.
Haustiere wie der Wolf wurden Jahrunderte lang domestiziert und haben fast überhaupt nichts mehr mit dem Wolf gemeinsam.Es ist inzwischen bekannt, dass man von einem Wolf nicht mehr auf den Hund schließen kann.

Wenn ich etwas abschneide und das Individuum feststellt das es ohne dieses besser oder genauso Leben kann verändern sich auch die Erbanlagen.
Wie z.B. beim Menschen, immer mehr Menschen werden ohne Weißheitszähne geboren, weil die Natur gemerkt hat das der Mensch sie nicht mehr braucht.
Eine "Splittergruppe" der Wölfe hat sich vor zig Jahren dem Menschen von sich aus angenähert, da es für sie nicht mehr möglich war in der Wildnis zu überleben (Auch wegen der Ausbreitung des Menschen).
Dabei hat der Mensch die nützlichkeit des Wolfes/Hundes erkannt und ihn weitergezüchtet. Desweiteren gibt es auch heute noch durchaus parallelen zwischen Hund und Wolf, nur das sich jedes Tier in eine andere Richtung weiterentwickelt hat.


PS: Was ist denn z.B. mit Pferden? Ich kann mich nicht davon freisprechen einige Jahre lang die annehmlichkeiten des rangezüchteten Dt. Reitpferdes zu nutzen indem ich Aktiv Reitsport betrieben habe. Aber dies wiederspricht absolut der Natur dieses Tieres.
Meerschweinchen!? Auch Wilddtiere, auch nur zum Hasutier gezüchtet, so wie Kaninchen und alle anderen Tiere auch.
Im Grunde ist kein Tier ein Haustier, sondern haben ihren Platz in der Natur und nicht im Haus, Käfig oder Stall.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »webby78« (25. Juli 2005, 14:32)


20

Montag, 25. Juli 2005, 14:56

-

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tiger« (11. Januar 2006, 10:51)