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1

Sonntag, 26. April 2015, 13:45

afrikanische Weißbauchigel

Irgentwie fehlt hier im Forum noch ein Bereich für Säugetiere.... Also
stelle ich meine mal vor.
Als erstes Opi Kasimir (06.2011):






Dann der zweit älteste Max (Herbst 2013):






Paul ( 11.2014):






Seine Schwester Paulinchen (11.2014):







Die kleine Lexy ( 01.2015):






Ihr Bruder Rammus ( 01.2015):




( links..... rechts ist Paul)


Der andere Bruder Sonic ( 01.2015):



( der Oberste :) )

Maushörnchen

Moderator

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Wohnort: Dresden

Beruf: Mama ;o)

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2

Sonntag, 26. April 2015, 14:35

Die sind ja super süüüüß! :love: :love: :love:
*Liebe Grüße von Jacqueline*

3

Sonntag, 26. April 2015, 16:50

Bei richtiger Haltung kann man viel Freude mit den Kleinen haben.

Die Anschaffung des Ersten wurde damals über einen langen Zeitraum hier
überlegt. Max ist dann aber schneller gekommen als erwartet. Er stammt aus
einer schlechten Zucht. Er ist hier mit einer schweren inneren Hefepilz-
erkrankung angekommen. Was auf mangelde Hygiene oder falsche Ernährung
schliessen lässt und würd so nicht mehr leben. Er ist nicht der einzigste
Igel dieser "Züchterin" mit der Erkrankung. Andere sind gar nicht erst lebend
beim neuen Halter angekommen.
Max hat aber zum Glück seine Medizin brav 2x täglich über 14 Tage geschluckt:

http://nashville-records.com/__2015/max_medizin.MOV


Dann sind Paul und Paulinchen gewollt von einer guten Züchterion gekommen.
Wobei es hier in den Stammbäumen eine achtfache unbefleckte Empfängnis
gab ( die 8 Igel einer Generation haben jeweils allein den Nachkommen gezeugt ).
Sie sind aber wahre Traumigel. Paul ist die reinste Schmusekatze und will abends
am liebsten auf der Couch im Arm schlafen und Stachelngekrault bekommen.
Paulinchen ist super neugiereig und kennt keinerlei Angst. Beim Staubsaugen
muß man aufpassen sie nicht mit wegzusaugen oder egal was man sonst macht sie
ist sofort da.


Dann wurden einer Igelneuhalterin wieder von einem Beispiel an Züchtern eine
kranke ( mußte sofort ein Auge rausoperiert werden ) und dazu noch ohne das
sie es wußte schwangere Igeldame angedreht.
Mit noch 5 Igeln mehr war Sie natürlich allein platzmäßig überfordert. Da sollte
dann eines der Mädel hier einziehen zu meiner Dame da Mädels bei Weißbäuchen
nicht allein gehalten werden sollten. Dann suchten ihre Geschwister aber auch
noch neue zu hause.... Da ist dann eben Lexy, Rammus und Sonic hier eingezogen.

Lexy wurde von Paulinchen so angenommen als wenn es Ihre Tochter währe. Sie
passt wo es nur geht auf sie auf. Wenn sie mal wo runterfällt ist sie sofort da um
zu schauen ob Ihr nix passiert ist. Wenn man eins der Mädel aus dem Terrarium
nimmt wartet die andere so lange vervös an der Scheibe.
Rammus und Sonic sind typische Brüder... mal Zoff mal schlafen sie übereinander
in einer Schlafhütte. Hier ist auch Rammus der SchmuseIgel und Sonic der neugierige
vorwitzige Igel.

Schon waren es 6 bei ursprünglich 2 geplanten Igeln. Dann konnte Opi Kasimir aus
persöhnlichen Gründen von seiner ehemaligen Halterin nicht mehr gehalten werden.
Sie hat die ehemalige Züchterin des Kleinen angesprochen die aber 4 Jahre nachdem
Kasimir von Ihr gekommen ist keine Igel mehr züchtet. Sie hat sich dann aber weiter
erkundigt und so wurde ich angesprochen ob ich nicht noch einen Platz für den
Lebendsabend des Senior habe. Beide ( ehemalige Halterin und ehemalige Züchterin )
haben ihn dann persöhnlich hier vorbeigebracht um sich von den Haltebedingungen
zu überzeugen. So lob ich mir das das Halter von Tieren wennes nicht mehr geht sich
um ein gutes neues zu hause kümmern und auch das Züchter selbst rund 4 Jahre nach
Abgabe sich im Notfall auch noch um so was kümmern und nicht den Standpunkt haben
"Geld kassieren und nicht mehr meine Sache".
Opi hat sich sofort hier wohl gefühlt und ist (im Moment) noch Topfit. Mann muß bedenken
er ist fast 4 Jahre. In freier Natur haben sie eine Lebendserwartung von 3 Jahren. Als
Haustiere 3-6 Jahre.

Und schon sind aus zwei geplanten Igeln sieben geworden.

Aber so süß sie sind ..... vorher gut über die Haltung dieser Tiere informieren. Finger
weg von Züchtern wo man sie per ebay sich per Tierversand zuschicken lässt. Immer
einen Züchter wählen wo man auch vorher hinfahren kann und sie dort von den
Zuchtbedingungen überzeugen kann.Und auch über spätere Probleme gedanken machen.
Mit Igeln im Allgemeinen sowieso aber gerade mit solchen Exoten überhaupt kann man
nicht zu jedem Tierarzt um die Ecke. Auch mir wurden vor Jahren schon heimische Igel
zu tode behandelt. Normale Tierärzte haben in der Regel keine Ahnung von Igeln da
nicht in Ihrem Lehrplan und behandeln auf verdacht und oft falsch und überdosiert.
Ich muß z.b. auch für einen Tierarztbesucht jedesmal eine Stunde Fahrt ( eine
Strecke ) in kauf nehmen. Sie arbeitet dafür selber aber auch für die Igelhlfe und
eine Exotenauffangstation so das man dort mit solchen Tieren gut aufgehoben ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gillem« (26. April 2015, 16:50)


mbpuppenspieler

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4

Sonntag, 26. April 2015, 17:28

Hallo Gillem :-:

erstmal herzlich willkommen hier bei uns im Forum :welcome:

Vielen Dank für die süßen Bilder und den sehr ausführlichen Bericht über deine kleinen Mitbewohner.
Liebe Grüße

Barbara

5

Sonntag, 26. April 2015, 20:03

Die Kleinen werden hier soweit Sie es wollen zu zweit gehalten.
Nur zwei Igel hab ich hier dabei die absolut nur einzeln gehalten
werden können. Zum Menschen sind sie die liebsten Schmuseigel....
aber gegenüber Ihren Artgenossen wird sofort drauf los gegangen...
und zwar ernsthaft keine igeltypischen Kontaktbisse oder Rangordnungskämpfe
sondern erst gemeinte Kämpfe.
Die anderen 5 sind aber in Ihren WG's wahre Schmuseigel
Aber auch hier sollte man bedenken.... Mädels sollten nicht allein
gehalten werden bei den Weißbäuchen. Wenn man selber mal
Nachwuchs plant muß man schon drei Mädels haben. Denn die
"Schwangere" kommt ja die 30 Tage der Trächtigkeit + 8 Wochen
der Aufzucht der Kleinen + mind. noch mal 2-3 Wochen ausruhen
aus Ihrer WG raus so das bei zwei beide Damen allein wären.
Buben da kann es gut gehen oder nicht. Da sollte man immer einen
Plan B haben sprich ein freies Terrarium falls Sie doch getrennt werden
müssen.... dies kann auch erst nach einiger Zeit geschehen.
Hier haben auch zwei Jungs sich verstanden so das es nicht besser
ging..... nach 5 oder 6 Wochen gab es dann die große Beisserei
so das sie getrennt werden mußten.

Hier mal eine kleine Auswahl meiner bekloppten Mitbewohner
was Haltung in Gruppen (natürlich nur gleichgeschlechtlich) betrifft:



















Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gillem« (26. April 2015, 20:03)


6

Sonntag, 26. April 2015, 20:37

Und zum vorläufigen Abschluss, erst mal sehen obs überhaupt jemanden
hier interessiert bevor man weiter postet :) , mal Beispiele zur Zutraulichkeit
zum Menschen:

Da müssen doch noch Heuschrecken sein.... mal in der Hosentasche nachsehen:



Gute Nacht.......:











Und auch Socken schmecken gut.....:






Typisches selbstbespeicheln eines Igels.... so nach dem Motto "den Geruch
merk ich mir":

mbpuppenspieler

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7

Sonntag, 26. April 2015, 21:15

Hallo Gillem:-:

die sind sehr süß - mein Mann hat sich die Bilder auch angeschaut und findet sie auch goldig. Riechen sie, wenn man sie im Haus hält und was fressen die Kleinen? Auf einem Bild sieht es aus, als würden sie Puppen von Insekten fressen?

Und wie stachlig sind sie - du schriebst, dass sie sich die Stacheln kraulen lassen mögen - tut das weh? Und wenn sie beißen, ist das doch bestimmt schmerzhaft - die Zähnchen von einem der Kleinen sahen sehr spitz aus.

Du siehst - mind. einen interessiert es :love:
Liebe Grüße

Barbara

8

Sonntag, 26. April 2015, 22:17

Die Tiere selbst da muss man schon die Nase dran halten um was zu riechen. Das was
hinten rauskommt stinkt nicht mehr als bei anderen Haustieren. Weißbäuche sind sehr
reinlich und werden fast "stubenrein" soll heißen sie kacken und pinkeln zu 99,9% ins
Sandbad. Heimische Igel stinken erbärmlich aber sie haben auch eine ganz andere
Verdauung da sie ja sehr viel fressen für Ihren Winterschlaf. Weißbäuche fressen ja
nur für den Tagesbedarf da sie keinen Winterschlaf halten. Als Vergleich.... für einen
europäischen Igel sind 100g Nassfutter am Tag normal..... ein Weißbauch frisst z.b.
10-15g Trockenfutter am Tag.

Igel sind Insektenfresser und so besteht die vorrangige Nahrung aus Lebendfutter wie
Zophobas, Schaben, Heuschrecken u.s.w. oder eben gekochtes Rinderhack, Huhn,
Pute u.s.w.. Zugefüttert wird hochwertiges Katzentrockenfutter. Und zwar nicht das
teuerste sondern das wo die Zusammensetzung mit dem Bedarf eines Igels übereinstimmt.
Nimmt man z.b. mal die Zutatenliste von RoyalCanin Trockenkatzenfutter dort findet
man alles nur kein Fleisch.
Meine bekommen Trockenfutter aus vier Sorten gemischt. RealNature Wide Savannah
Huhn/Lamm ( 70% Fleischanteil, 0% Getreideanteil ), RealNature True Country Huhn/Fisch
( 75% Fleischanteil, 0% Getreideanteil ), Sanabelle Adult Huhn und Sanabelle Adult Strauß.

Vier Sorten aus dem Grund da Igel auf Futterumstellung empfindlich reagieren. Sollte
ich so mal eine Sorte nicht bekommen ist aber noch dreiviertel des Futter das gewohnte.

Ich dachte auch erst Stofftierchen und Igel..... Quatsch..... sie beschäftigen sich aber
wirklich damit und mein Igelopi schleppt sogar seine zwei Stoffwürmer immer mit
in seine Schlafhütte und legt sich drauf.

Und zum picksen... unterm Bauch haben Igel sowieso ein weiches Fell und die
Stacheln sind ja bei Ihnen angelegt da sie ja keine Angst haben. So sind es eben
etwas zu hart geratene Haare ( biologisch sind es sowieso Haare und kein Horngewebe ).
Es sind also erstaunliche Kuscheltiere was jeder hier sagt der mal einen in die
Hand bekommen hat und auch direkt neugierig abgeleckt wurde.

Das beißen ist ja ein Kontaktbiss und nicht böse gemeint. Untereinander zeigen Igel ja auch
durch beißen in die Stacheln Interesse aneinander. Nur wenn in ungeschützte Bereiche
gebissen wird meinen sie es untereinander böse. Es ist also mehr ein knabbern.
Man wird ja auch gewarnt..... erst wird interessiert geleckt...... dann weiß man
das bald das knabbern kommt..... da muss man dann halt durch und warten bis sie loslassen.

Ich hab aber noch nie blutige Wunden davongetragen.

9

Sonntag, 26. April 2015, 22:51

Igel haben ja ähnlich dem Jakobschen Organ bei Schlangen was vergleichbares
und merken sich interessante Gerüche durch selbstbespeicheln. Hier mal einige
Beispiele wie gelenkig ein Igel dabei ist :) :














mbpuppenspieler

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10

Sonntag, 26. April 2015, 23:52

Hallo Gillem :-:

vielen Dank für deine Ausführungen - das ist sehr interessant. Dass die Igel selber nicht riechen, hab ich mir fast gedacht, hatte da eher an ihre Ausscheidungen gedacht, aber wenn sie fast stubenrein sind, kriegt man das ja auch super in den Griff. Katzen an sich z. B. riechen ja auch nicht aber ihr Katzenklo dann schon, aber das kann man ja auch zeitnah reinigen.

Die Verrenkungen beim Selbstbespeicheln würden jedem anderen Lebewesen einen Hexenschuss bescheren :D
Liebe Grüße

Barbara

claudiaaush

claudiaaush

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11

Montag, 27. April 2015, 14:58

sehr süße Igelchen und spannende Infos, danke :)
einen charmanten Tag Euch _Str_

12

Montag, 27. April 2015, 16:26

Nur mal um zu zeigen wie schnell die Kleinen wachsen....

Lexy im Babyalter mit Ihrer Mama:





Lexy kurz bevor Sie hier eingezogen ist:





Lexy mit rund 8 Wochen und 196g:





Lexy mit 14 Wochen und 307g:


13

Montag, 27. April 2015, 18:59

Max und seine "Schmusedecke".....:










14

Montag, 27. April 2015, 19:05

Da die Kleinen Nachts hier Ihre 23° haben und tagsüber Ihre nötigen 25° hier
mal einige Beispiele wo die Kleinen hier bei mir wohnen:

























.

15

Montag, 27. April 2015, 19:18

Opi Kasimir geht auf Jagd:











Dymar

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16

Montag, 27. April 2015, 21:59

Hi Gillem,

schöne Fotos, schöne Berichterstattung.



Aber ich kann einige Aussagen nicht so stehen lassen. Ich bin zwar nicht der Experte für afrikanische Weißbauchigel, habe aber langjährige Erfahrung in der Hörnchenzucht und der Überwinterung und aufpäppeln der einheimischen Igeln.



Streifenhörnchen, Eichhörnchen und Igel sind absolute Einzelgänger. Im Internet werden immer wieder Paarhaltungen, ob gleichgeschlechtlich oder sonst wie empfohlen, stimmt aber nicht. Es sind tickende Zeitbomben. Bei deinen Männchen hast du es ja schon erlebt. Keiner kann den Zeitpunkt voraussehen. Das wird auch bei den Weibchen passieren. In der Natur können sie sich zwar nach kleinen Revierkämpfen aus dem Weg gehen, geht aber nicht im Terrarium. Und sie sind nachtaktiv. Einem gemeinsamer Auslauf steht nichts im Wege, da sind sie ja unter Beobachtung.



Ich würde mich sehr wundern, wenn der afrikanischen Artgenosse sich anderes verhält, als der europäische.



Ist nur ein wohlgemeinter Rat, da ich schon genug zerbissene Kreaturen tot in Gehegen gesehen habe, wo eine gemeinschaftliche Haltung empfohlen wurde.



In der Natur sind sie Einzelgänger, die sich nur in der Paarungszeit verstehen.



Streifiger Gruß



Marian
Hörnchenzucht - Dymar :wel: (2013 eingestellt)


17

Montag, 27. April 2015, 22:16

Dem muß ich wiedersprechen. Mädels bei Weißbäuchen fühlen sich in Gruppenhaltung besser.
Können dir genügend Züchter und langjährige Halter bestätigen. Die Weißbäuche werden
schon über Generationen gezüchtet und haben in vielen Bereichen vom Verhalten her nichts
mehr mit Ihren wilden Genossen gemeinsam. Bei Männchen ist es eine Sache entweder geht's
oder nicht. Aber Weibchen fühlen sich besser und wenn man Ihnen die Partnerin "klaut"
geht's Ihnen sichtlich schlechter. Deswegen geben viele verantwortungsvolle Züchter Mädel
auch schon nicht mehr in Einzelhaltung ab. Bei wilden Igeln muß ich dir Recht geben das es Einzelgänger
sind und auch bei ägyptischen Langohrigeln muß ich dir Recht geben. Diese werden auch noch
nicht so lange gezüchtet und es steckt noch viel wildes in Ihnen.

Das Thema kannst Du aber auch gerne hier ausdiskutieren :) .... :

http://www.weissbauchigel.info/forum.php


Und ebenfalls aus Erfahrung mit europäischen Igeln kann ich dir sagen sie sind vom
Verhalten her nicht zu vergleichen. Kannst Sie dir aber gerne mal hier ansehen.....
Sehe nämlich gerade wir kommen zufälligerweise trotz "Kuhdorf" aus der selben
Stadt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gillem« (27. April 2015, 22:16)


Dymar

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18

Montag, 27. April 2015, 22:27

Ich hoffe, das du recht hast. Ich habe Streifenhörnchen über 15 Jahre gezüchtet. Oder waren es 18 oder mehr?

Hörnchen ohne Aggressionen und ohne Winterschlaf. Glaube mir, Urinstinkte und Verhalten züchtet man in ein paar Jahren nicht weg. Selbst bei selektierter Verpaarung nicht. Und deine Tiere sind bestimmt nicht aus einer Zucht, wo planmäßig und mit Verstand eine Linie verfolgt wurde. Ist doch alles nur wohlgemeint.



Streifiger Gruß

Marian
Hörnchenzucht - Dymar :wel: (2013 eingestellt)


19

Montag, 27. April 2015, 22:37

Weißbäuche halten schon mal keinen Winterschlaf.... im Gegenteil könnte Ihnen sogar schaden.....
Sie werden seit über 30 Jahren gezüchtet. Bei Kasimir und Paul und Paulinchen kann ich dir
hier sagen Sie wurden über Generationen mit Verstand gezüchtet und nicht nach Modeerscheinungen
( weswegen Paulinchen ja auch entgegen des Weißbauchtrends recht groß ist ). Zu den dreien
hab ich die Stammbäume und Zuchtbuchnummern.

Wie gesagt geh mal n das von mir erwähnte Forum dort findest Du Züchter die ebenfalls so
lange wie Du Streufenhörnchen schon Weißbäuche züchten.
Wie gesagt schau dir das Verhalten der Kleinen hier mal an und Du würdest sehen das sie
wenig mit wilden Igeln zu tun haben. Es sind neugierige fast Angstfreie Tiere. Selbst fremden
Menschen gegenüber...... Paulinchen, Paul oder Rammus würden auch ofort zu dir kommen.

Die Mädels oder die Buben-WGs wenn ich da den Partner klaue wird sofort nervös im Terrarium
und Auslauf auf den Partner gewartet und Ihn gesucht und sie werden erst wieder ruhig wenn sie
zusammen sind. Du kannst auch noch so viele Schlafmöglichkeiten in hinstellen es wird generell
zu 99% zu zweit oder zu dritt in einer Hütte gepennt. Notfalls aufeinander gestapelt.

Sei mir nicht böse aber was abzulehnen ( Gruppenhaltung ) ohne Erfahrung mit diesen Tieren
find ich nicht so gut. Dagegen sprechen Erfahrungen die Halter und Züchter ( teilweise seit
15-20 Jahren ) persöhnlich gemacht haben.

Dymar

Klartextschreiber

Beiträge: 2 568

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Beruf: Meister Fachrichtung Metall

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20

Montag, 27. April 2015, 23:46

Ich wünsche dir mit deinen Aussagen alles Gute und viel Glück. Als ich mit der Zucht begonnen hatte, mußte ich erst auch wie Du alles glauben, was ich an Literatur oder im I-net und Foren gefunden hatte. Erst wenn man selber die Tiere hält oder züchtet kommt der Durchblick. Es wird geschönt, verharmlost und verschwiegen was wirklich Sache ist. Bilde die selbst ein Urteil bei der Haltung und verweise nicht auf Sachen, die andere nur positiv darstellen. Mir hat die Zucht von Tieren genug Opfer gefordert, bis ich dahinter kam, das man nicht das glauben soll, was von sogenannten Experten vorgegeben wird. Die meisten wollen das "Rad" neu erfunden haben, was gar nicht seien kann.



Mach eigene Erfahrung und behalte mich immer im Hinterkopf, wenn du angefressene oder tote Geschöpfe im Terrarium wiederfindest. Oft sieht man noch nicht mal Bissspuren. Der sogenannte Mitbewohner wird so dominiert, das er keine Nahrung mehr aufnimmt. Das was ich dir schreibe, sind keine Weisheiten aus Zuchtverbänden oder Foren, sondern Erfahrungen, die ich erlebt habe und mir als Erkenntnis haften geblieben ist. Fehler macht jeder, nur wer aus Fehlern nichts lernt, ist selber schult und ändert nichts, was der Kreatur in der Evolution injizierte wurde. Es sind Einzelgänger! Und auch eine Jahre lange Zucht kann aus einem Einzelgänger kein Herdentier machen.



Streifiger Gruß

Marian
Hörnchenzucht - Dymar :wel: (2013 eingestellt)